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Forscher warnen: Löst Milch etwa Krebs aus?

Milch
iStock / CentralITAlliance
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Ob Joghurt oder auch Käse – beinahe täglich landen bei uns Milchprodukte auf dem Tisch. Doch ist Milch eigentlich gesund oder löst diese tatsächlich Krebs aus?

Eigentlich gilt Milch als sehr gesund und die meisten nutzen sie als Calcium-Quelle – andere dagegen lehnen Milch komplett ab. Das Image ist mittlerweile ziemlich angekratzt: Experten meinen, dass Milchprodukte auf Dauer schwere Krankheiten auslösen können – einige Wissenschaftler sprechen sogar von Krebs.

Macht Milch wirklich krank?

Forscher haben in Milch und Rindfleisch mehrere Erreger gefunden, welche für Menschen gefährlich sein könnten. Laut dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) sowie dem Mediziner Harald zur Hausen stehen die sogenannten Bovine Meat and Milk Factors (Rindfleisch- und Milchbestandteile) in Verdacht, chronische Erkrankungen auszulösen – diese stellen wiederum ein erhöhtes Risiko an Dickdarm-, Brust- und Prostatakrebs dar. Das geht auch aus mehreren US-Studien hervor.

“Es gibt tatsächlich Studien, die zeigen, dass erhöhter Milchkonsum die Wahrscheinlichkeit für Prostatakrebs erhöht. Gleichzeitig reduziert sich aber das Risiko für Dickdarmkrebs. Man kann also keine generelle Empfehlung zum Verzicht auf Milch geben, um das Krebsrisiko zu verringern”, erklärte Antje Gahl von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) damals in der “Bild”-Zeitung. Die Meinungen gehen bei dem Thema weit auseinander – ob Milch also tatsächlich gesund ist oder doch krank macht, ist nicht endgültig bewiesen.