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Le Mans 66: Regisseur James Mangold im PromiPlanet-Interview

James Mangold
picture alliance / Photoshot / Justin Ng/Retna / Avalon
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Seit dem 14. November 2019 ist der Film „Le Mans 66“ in den deutschen Kinos. Kurzum geht es im Film um die Rivilität zwischen Henry Ford dem zweiten und Enzo Ferrari. PromiPlanet-Reporter Marcel Flock hat Regisseur James Mangold in London zum Interview getroffen. 

Um sich gegenseitig zu beweisen, wer nun der bessere ist, holt sich Ford den ehemaligen Rennfahrer und Konstrukteur von Sportwagen Carroll Shelby (Matt Damon) und seine rechte Hand Ken Miles (Christian Bale) mit ins Boot, die beim großen Rennen von Le Mans seinen Kampf ausfechten sollen. Ganz nebenbei rauschen beide noch mit Leo Bebe (Josh Lucas) zusammen, die rechte Hand von Ford.

Unser Reporter Marcel Flock hat dafür in London Regisseur James Mangold getroffen, der eigentlich gar kein Rennsportfan ist. „Ich bin definitiv kein großer Motorrennsport Fan,aber dafür ein Liebhaber von charismatischen Typen. Ich liebe Historienfilme und die Idee im Zuge des Drehs eine mir unbekannte Welt kennenzulernen. Und das besonders in der Zeit bevor die ganze Welt von einer Art Unternehmenssponsoring und Interessen überrollt wurde. Es ist ein sehr interessanter Moment im Sport, als er in gewisser Weise noch unschuldig und rein war“, erzählt er im Interview mit PromiPlanet.

Auf die Frage hin ob er nun die Faszination besser versteht, antwortete Mangold: „Jetzt ja, aber ich denke auch, dass es jeder besser nachvollziehen könnte, wenn man das Ganze aus der Sicht der Fahrer betrachtet, was in denen in diesem Momenten in ihm vor sich geht. Im Gegensatz zu dem, was im Fernsehen gezeigt wird, wo man nur einen Schwenk von Autos sieht die im Kreis herumfahren und dabei zu hören, was zwei alte Männer meinen zu wissen was die Fahrer tun. Ich denke, wenn man mit diesen Fahrern unterwegs ist, wird es sicherlich viel aufregender.“

Ein Shot, die unseren Reporter am meisten faszinierte, war der aus der Eröffnungssequenz, weswegen ihn sehr interessierte, wie dieser eigentlich zustande kam. „Der Eröffnungsschuss. Ja. Wir haben die Kamera vorne am Auto angebracht und sind sehr schnell gefahren. So haben wir es gemacht. Es war nicht so schwer. Aber ich meine, das Schwierigste ist es, ehrlich zu beleuchten, wenn man sehr schnell fährt. Nicht, dass Sie sich für so viel Technik interessieren würden, aber wir fahren mit einer Geschwindigkeit von hundert Meilen pro Stunde. Schauen Sie und denken Sie an den gesamten Bereich. Sie haben das Licht, weil Sie sich so schnell durch den Weltraum bewegen, dass aus einer fünf Sekunden dauernden Bewegung mit einhundertvierundzwanzig fünfzig Meilen pro Stunde zwei drei Fußballfelder lang werden, die Sie ausleuchten müssen, weil das so schnell vergeht.“

Wer sich selber von „Le Mans 66 Ford v. Ferrari“ überzeugen will, kann das seit dem 14.11.2019 im Verleih von 20th Century Fox selbst tun. Lohnen tut es sich laut unserem Reporter definitiv.

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